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Das Bundesteilhabegesetz und die Selbstbestimmu...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 14, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: "Unantastbar ist die Menschenwürde! Echte Teilhabe für uns ist ohne Hürde!" (Protestsong von F. Beddermann - Stiftung Leben und Arbeiten)So steht es auch im Artikel 1 des Grundgesetzes. Die Menschenwürde für alle Bürger innen der Bundesrepublik Deutschland wird als unantastbar bezeichnet (vgl. Art 1 GG - Einzelnorm 2017). Dennoch müssen in Deutschland viele Menschen mit Behinderungen mit Hürden kämpfen, die ihnen echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren. Dies betrifft einen großen Personenkreis. Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2013 leben in Deutschland über 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Im Durchschnitt hat somit jeder achte Einwohner eine Behinderung. Ca. 7,5 Millionen Menschen werden als schwerbehindert bezeichnet. Die Zahl von Menschen mit Behinderungen ist seit 2009 um 7% gestiegen.Die UN - Behindertenrechtskonvention (UN - BRK) machte jedoch Hoffnung, dass Teilhabe ohne Hürden möglich ist. Diese wurde in Deutschland am 26. März 2009 ratifiziert und trat damit in Kraft.Im Fokus der UN - BRK steht der Auftrag an die Gesellschaft Inklusion zu ermöglichen. Dieser Prozess soll aber nicht ohne Einbeziehung der Betroffenen stattfinden. So lautet das Motto der Konvention: "Nicht ohne uns, über uns".2015 wurde Deutschland, nach einer Überprüfung durch die Vereinten Nationen, stark für die unzulängliche Umsetzung der UN - BRK kritisiert. Die Bundesregierung geriet in Zugzwang eine Neugestaltung zur Förderung der Inklusion zu erarbeiten. So entstand das Bundesteilhabegesetzt (BTHG), das mit dem 01.Januar 2017 in Kraft trat.Es sollte ein Gesetz entstehen, dass dazu beiträgt, die Rechte von Menschen mit Behinderungen umzusetzen. Das Ministerium für Arbeit und Soziales proklamiert das BTHG als: "[...] eine der großen sozialpolitischen Reformen [...]. Das Gesetz schafft mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen" (Matthias Stockkamp 2017). Doch sieht man sich die Reaktionen von Menschen mit Behinderungen, Behindertenorganisationen und Verbänden an, ist es fraglich, ob dieses Ziel erreicht wurde. Bereits vor Inkrafttreten dieses Gesetzes gab es viele Proteste unter dem Motto: "Nicht ohne uns, über uns!" Schlagzeilen wie "Alle sind für Selbstbestimmung - nur kosten darf es nichts." (Zeit online) oder "Willkür statt Selbstbestimmung" (Grosch 2017) ...

Anbieter: buecher
Stand: 02.06.2020
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Im September 2012 stand DJ Jolly von Hayde finanziell stabil da, genoss eine Traumbeziehung und war gesundheitlich topfit. Nur vier Monate später war er insolvent, vom Partner verlassen und zu 80% schwerbehindert. An den Ereignissen zwischen Oktober 2012 und Februar 2013 nahmen Hunderte von Menschen Anteil. Der Entertainer und DJ kämpfte sich zurück aus dem Koma einer lebensgefährlichen Erkrankung auf die Kanzel - obwohl kaum noch Hoffnung auf Rettung für ihn bestand und sein Privatleben einem Scherbenhaufen glich. In seiner Autobiographie blickt er nicht nur auf die schwere Zeit dieser Monate, sondern auch auf sein bewegtes Leben immer wieder zurück. Er beschreibt die dramatischen Tage vor und während seinem Koma, sowie die Zeit der Hölle danach. Ein sehr emotionales Werk mit persönlichen Chatverläufen enger Freunde, original zitierter Facebook Einträgen und Schriftwechseln liefern Einblicke in das Seelenleben eines Entertainers, welchen die Fans so bisher nicht kannten."Ohne die vielen Freunde, Spenden und Fans hätte ich es nie geschafft. Mit dem Schließen dieses Buches hoffe ich gleichzeitig auf die Schließung eines Kapitels, um wieder nach vorne schauen zu können - das war neben dem Drang nach Aufarbeitung die Intention zum Schreiben dieses Buchs." (Jolly von Hayde)

Anbieter: Dodax
Stand: 02.06.2020
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Im September 2012 stand DJ Jolly von Hayde finanziell stabil da, genoss eine Traumbeziehung und war gesundheitlich topfit. Nur vier Monate später war er insolvent, vom Partner verlassen und zu 80% schwerbehindert. An den Ereignissen zwischen Oktober 2012 und Februar 2013 nahmen Hunderte von Menschen Anteil. Der Entertainer und DJ kämpfte sich zurück aus dem Koma einer lebensgefährlichen Erkrankung auf die Kanzel - obwohl kaum noch Hoffnung auf Rettung für ihn bestand und sein Privatleben einem Scherbenhaufen glich. In seiner Autobiographie blickt er nicht nur auf die schwere Zeit dieser Monate, sondern auch auf sein bewegtes Leben immer wieder zurück. Er beschreibt die dramatischen Tage vor und während seinem Koma, sowie die Zeit der Hölle danach. Ein sehr emotionales Werk mit persönlichen Chatverläufen enger Freunde, original zitierter Facebook Einträgen und Schriftwechseln liefern Einblicke in das Seelenleben eines Entertainers, welchen die Fans so bisher nicht kannten. 'Ohne die vielen Freunde, Spenden und Fans hätte ich es nie geschafft. Mit dem Schliessen dieses Buches hoffe ich gleichzeitig auf die Schliessung eines Kapitels, um wieder nach vorne schauen zu können - das war neben dem Drang nach Aufarbeitung die Intention zum Schreiben dieses Buchs.' (Jolly von Hayde)

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 02.06.2020
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Das Bundesteilhabegesetz und die Selbstbestimmu...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 14, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Unantastbar ist die Menschenwürde! Echte Teilhabe für uns ist ohne Hürde!' (Protestsong von F. Beddermann - Stiftung Leben und Arbeiten) So steht es auch im Artikel 1 des Grundgesetzes. Die Menschenwürde für alle Bürger*innen der Bundesrepublik Deutschland wird als unantastbar bezeichnet (vgl. Art 1 GG - Einzelnorm 2017). Dennoch müssen in Deutschland viele Menschen mit Behinderungen mit Hürden kämpfen, die ihnen echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren. Dies betrifft einen grossen Personenkreis. Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2013 leben in Deutschland über 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Im Durchschnitt hat somit jeder achte Einwohner eine Behinderung. Ca. 7,5 Millionen Menschen werden als schwerbehindert bezeichnet. Die Zahl von Menschen mit Behinderungen ist seit 2009 um 7% gestiegen.Die UN - Behindertenrechtskonvention (UN - BRK) machte jedoch Hoffnung, dass Teilhabe ohne Hürden möglich ist. Diese wurde in Deutschland am 26. März 2009 ratifiziert und trat damit in Kraft. Im Fokus der UN - BRK steht der Auftrag an die Gesellschaft Inklusion zu ermöglichen. Dieser Prozess soll aber nicht ohne Einbeziehung der Betroffenen stattfinden. So lautet das Motto der Konvention: 'Nicht ohne uns, über uns'. 2015 wurde Deutschland, nach einer Überprüfung durch die Vereinten Nationen, stark für die unzulängliche Umsetzung der UN - BRK kritisiert. Die Bundesregierung geriet in Zugzwang eine Neugestaltung zur Förderung der Inklusion zu erarbeiten. So entstand das Bundesteilhabegesetzt (BTHG), das mit dem 01.Januar 2017 in Kraft trat.Es sollte ein Gesetz entstehen, dass dazu beiträgt, die Rechte von Menschen mit Behinderungen umzusetzen. Das Ministerium für Arbeit und Soziales proklamiert das BTHG als: '[...] eine der grossen sozialpolitischen Reformen [...]. Das Gesetz schafft mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen' (Matthias Stockkamp 2017). Doch sieht man sich die Reaktionen von Menschen mit Behinderungen, Behindertenorganisationen und Verbänden an, ist es fraglich, ob dieses Ziel erreicht wurde. Bereits vor Inkrafttreten dieses Gesetzes gab es viele Proteste unter dem Motto: 'Nicht ohne uns, über uns!' Schlagzeilen wie 'Alle sind für Selbstbestimmung - nur kosten darf es nichts.' (Zeit online) oder 'Willkür statt Selbstbestimmung' (Grosch 2017) ...

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Stand: 02.06.2020
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Definitionen, Statistiken, Aspekte und der Vers...
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Inhaltsangabe:Einleitung: Angeborene oder durch Unfall verursachte Behinderungen/Schwerbehinderungen sind im derzeitigen Deutschland seltener, sondern hier entwickeln sich die meisten gesundheitlichen Störungen über Jahre und Jahrzehnte in der Folge oder Sequenz `Krankheit-Behinderung-Schwerbehinderung¿. So sind die Hälfte der 8000000 registrierten (hohe Dunkelziffer) Schwerbehinderten in Deutschland über 65 Jahre alt und gesundheitsunabhängig i.A. altersberentet, zunehmend weniger als 1000000 Schwerbehinderte arbeiten (meist in Behindertenwerkstätten mit durchschnittlichen Einkommen bei Vollzeitarbeit i.H.v. Euro 65.- im Monat und Sozialhilfe) und zunehmend mehr als 3000000 Schwerbehinderte sind mit höchst fraglichen Einkommen langzeitarbeitslos, denn rein technisch müssen auch sie einmal gearbeitet haben, weil alle Menschen in Deutschland schulisch, zu 40% akademisch und allermeist auch weiterführend beruflich ausgebildet sind. Relativ leicht Behinderte und alle Kranke sind in Deutschland nicht registriert und statistisch beim Statistischen Bundesamt nicht erfasst. Da in Deutschland mittlerweile nur noch 24000000 Menschen täglich mittels bezahlter Arbeit ihre Existenz sichern, also 29% der Gesamtbevölkerung, ist möglich, dass 71% krank/ behindert/ schwerbehindert sind. Dieses Ergebnis ähnelt dem Ergebnis einer FOCUS-Studie aus dem Jahr 2000, wonach in Deutschland 64000000 Menschen, also 77%, nicht ohne Medikamente leben können. Über die aktuellen typischen allgemeinen und hauptsächlichen Lebensprobleme und Lebensumstände von diesen möglicherweise 77% Kranken/ Behinderten/ Schwerbehinderten in einem Staat wie Deutschland ist bisher noch nicht viel zusammengefasst worden, und insofern bemüht sich diese Arbeit nun darum, damit man sich ein besseres und aktuelles Bild vom Leben mit Handycap in Deutschland machen und über Verbesserungen zielorientiert, demokratisch, realistisch und menschengerecht diskutieren kann. Diese Arbeit basiert auf den in der Materialsammlung (III) und den in den Literaturangaben (VIII) zusammengestellten Recherchen, wobei von da keine speziellen Zitate und Texte verwendet, sondern journalistisch frei Inhalte sinngemäss wiedergegeben oder eigene Erhebungen (z.B. VI B) dargestellt wurden, weswegen in dieser Arbeit, wie sonst in wissenschaftlichen Arbeiten üblich, keine speziellen Literaturhinweise an den entsprechenden Stellen im Text vermerkt sind. Insofern wurde sich an die vom Prüfungsausschuss des IBW bestimmte, [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 02.06.2020
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Im September 2012 stand DJ Jolly von Hayde finanziell stabil da, genoss eine Traumbeziehung und war gesundheitlich topfit. Nur vier Monate später war er insolvent, vom Partner verlassen und zu 80% schwerbehindert. An den Ereignissen zwischen Oktober 2012 und Februar 2013 nahmen Hunderte von Menschen Anteil. Der Entertainer und DJ kämpfte sich zurück aus dem Koma einer lebensgefährlichen Erkrankung auf die Kanzel - obwohl kaum noch Hoffnung auf Rettung für ihn bestand und sein Privatleben einem Scherbenhaufen glich. In seiner Autobiographie blickt er nicht nur auf die schwere Zeit dieser Monate, sondern auch auf sein bewegtes Leben immer wieder zurück. Er beschreibt die dramatischen Tage vor und während seinem Koma, sowie die Zeit der Hölle danach. Ein sehr emotionales Werk mit persönlichen Chatverläufen enger Freunde, original zitierter Facebook Einträgen und Schriftwechseln liefern Einblicke in das Seelenleben eines Entertainers, welchen die Fans so bisher nicht kannten. 'Ohne die vielen Freunde, Spenden und Fans hätte ich es nie geschafft. Mit dem Schliessen dieses Buches hoffe ich gleichzeitig auf die Schliessung eines Kapitels, um wieder nach vorne schauen zu können - das war neben dem Drang nach Aufarbeitung die Intention zum Schreiben dieses Buchs.' (Jolly von Hayde)

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Stand: 02.06.2020
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Persönliche Assistenz
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die nachfolgende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der Persönlichen Assistenz in Deutschland. Persönliche Assistenz wird im Kontext der vorliegenden Arbeit als Dienstleistung definiert, die Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion ermöglichen soll. Kern dieser Arbeit ist es eine Handreichung zu entwickeln, die diese Dienstleistung profilieren soll. Profilierung bedeutet in diesem Zusammenhang für die Autorin das Konzept der Persönlichen Assistenz exakt, markant und fundiert herauszustellen. Die methodische Herangehensweise ist geprägt durch eine intensive Auseinandersetzung mit einschlägiger Fachliteratur, themenspezifischen Internetseiten und einem anschliessenden Abgleich der Arbeit mit ausgewählten Experten. Aus diesem Zusammenhang heraus kann die Handreichung als theoretisches Kompendium mit praktischem Bezug für die Praxis gesehen werden. Die Autorin kann feststellen, dass Persönliche Assistenz bisher von der Literatur noch nicht hinreichend aufgearbeitet wurde. Die vorliegende Arbeit möchte einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Dienstleistung leisten und eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Konzeptes der Persönlichen Assistenz erreichen. Schlüsselbegriffe der vorliegenden Arbeit: Persönliche Assistenz, Menschen mit Behinderung, Handreichung, Selbstbestimmung, Inklusion. Mit der UN-Konvention zum Schutz der Rechte Behinderter (Behindertenrechtskonvention) wurde ein grosser Schritt in Richtung Selbstbestimmung, Inklusion, Teilhabe, Empowerment, Chancengleichheit und Barrierefreiheit für die Menschen mit Behinderung erreicht. Der Leitspruch ¿Nichts über uns ¿ ohne uns!¿ spiegelt sich in den Bestimmungen der UN-Konvention und der interdisziplinären Wissenschaftsform Disability Studies wieder. Menschen mit Behinderung sollen nicht weiter als Objekte betrachtet werden und unter der Fürsorge professioneller Helfer stehen. Schlagworte im Kontext des gesellschaftsorientierten Paradigmas (in Abgrenzung zum medizinischen und pädagogischen Paradigma) sind Inklusion, Subjekt- und Rechtsorientierung. Dieser Paradigmenwechsel im Bereich der Behindertenhilfe und -politik bildet den Ansatzpunkt für neue Versorgungsstrukturen und -konzepte. Die vorliegenden statistischen Daten veranschaulichen ebenfalls einen Bedarf an neuen Konzepten und Dienstleistungen. Ende 2007 waren 6,9 Mio. Menschen in Deutschland schwerbehindert. Diese Zahl verdeutlicht einen historischen Höchstpunkt, seit der ersten Erhebung des [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 02.06.2020
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17,40 € *
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Im September 2012 stand DJ Jolly von Hayde finanziell stabil da, genoss eine Traumbeziehung und war gesundheitlich topfit. Nur vier Monate später war er insolvent, vom Partner verlassen und zu 80% schwerbehindert. An den Ereignissen zwischen Oktober 2012 und Februar 2013 nahmen Hunderte von Menschen Anteil. Der Entertainer und DJ kämpfte sich zurück aus dem Koma einer lebensgefährlichen Erkrankung auf die Kanzel - obwohl kaum noch Hoffnung auf Rettung für ihn bestand und sein Privatleben einem Scherbenhaufen glich. In seiner Autobiographie blickt er nicht nur auf die schwere Zeit dieser Monate, sondern auch auf sein bewegtes Leben immer wieder zurück. Er beschreibt die dramatischen Tage vor und während seinem Koma, sowie die Zeit der Hölle danach. Ein sehr emotionales Werk mit persönlichen Chatverläufen enger Freunde, original zitierter Facebook Einträgen und Schriftwechseln liefern Einblicke in das Seelenleben eines Entertainers, welchen die Fans so bisher nicht kannten. 'Ohne die vielen Freunde, Spenden und Fans hätte ich es nie geschafft. Mit dem Schließen dieses Buches hoffe ich gleichzeitig auf die Schließung eines Kapitels, um wieder nach vorne schauen zu können - das war neben dem Drang nach Aufarbeitung die Intention zum Schreiben dieses Buchs.' (Jolly von Hayde)

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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 14, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Unantastbar ist die Menschenwürde! Echte Teilhabe für uns ist ohne Hürde!' (Protestsong von F. Beddermann - Stiftung Leben und Arbeiten) So steht es auch im Artikel 1 des Grundgesetzes. Die Menschenwürde für alle Bürger*innen der Bundesrepublik Deutschland wird als unantastbar bezeichnet (vgl. Art 1 GG - Einzelnorm 2017). Dennoch müssen in Deutschland viele Menschen mit Behinderungen mit Hürden kämpfen, die ihnen echte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren. Dies betrifft einen großen Personenkreis. Laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2013 leben in Deutschland über 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Im Durchschnitt hat somit jeder achte Einwohner eine Behinderung. Ca. 7,5 Millionen Menschen werden als schwerbehindert bezeichnet. Die Zahl von Menschen mit Behinderungen ist seit 2009 um 7% gestiegen.Die UN - Behindertenrechtskonvention (UN - BRK) machte jedoch Hoffnung, dass Teilhabe ohne Hürden möglich ist. Diese wurde in Deutschland am 26. März 2009 ratifiziert und trat damit in Kraft. Im Fokus der UN - BRK steht der Auftrag an die Gesellschaft Inklusion zu ermöglichen. Dieser Prozess soll aber nicht ohne Einbeziehung der Betroffenen stattfinden. So lautet das Motto der Konvention: 'Nicht ohne uns, über uns'. 2015 wurde Deutschland, nach einer Überprüfung durch die Vereinten Nationen, stark für die unzulängliche Umsetzung der UN - BRK kritisiert. Die Bundesregierung geriet in Zugzwang eine Neugestaltung zur Förderung der Inklusion zu erarbeiten. So entstand das Bundesteilhabegesetzt (BTHG), das mit dem 01.Januar 2017 in Kraft trat.Es sollte ein Gesetz entstehen, dass dazu beiträgt, die Rechte von Menschen mit Behinderungen umzusetzen. Das Ministerium für Arbeit und Soziales proklamiert das BTHG als: '[...] eine der großen sozialpolitischen Reformen [...]. Das Gesetz schafft mehr Möglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen' (Matthias Stockkamp 2017). Doch sieht man sich die Reaktionen von Menschen mit Behinderungen, Behindertenorganisationen und Verbänden an, ist es fraglich, ob dieses Ziel erreicht wurde. Bereits vor Inkrafttreten dieses Gesetzes gab es viele Proteste unter dem Motto: 'Nicht ohne uns, über uns!' Schlagzeilen wie 'Alle sind für Selbstbestimmung - nur kosten darf es nichts.' (Zeit online) oder 'Willkür statt Selbstbestimmung' (Grosch 2017) ...

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